Aktuelles aus Hamburg

Der Bundeswettbewerb Jugend forscht ist abgeschlossen, vom 30. Mai bis 2. Juni 2024 präsentierten die 175 besten Jungforschenden der 59. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht beim Bundesfinale in Heilbronn ihre insgesamt 107 beeindruckendenProjekte. Für "Hamburg" gabe es zwei tolle Platzierungen:

Den 2. Preis | 2.000 € im Fachgebiet Mathematik/Informatik, gestiftet von der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. für das Projekt von Nedim, Oscar und Thies: Apfelmann und Kreiszahl - Dem Chaos auf der Spur. Woher kommt das Pi in der Mandelbrot-Menge

und

den 3. Preis | 1.500 € im Fachgebiet Technik, gestiftet vom VDI e. V und den Sonderpreis – Stipendium für einen Studienplatz an einer Universität der Bundeswehr, gestiftet vom Bundesminister der Verteidigung, Boris Pistorius für das Projekt von Jannek, Constantin und Leon: Unterwasser-Drohne - Support Submarine (SuppSub)

Herzlichen Glückwunsch!

Alle vier Regionalwettbewerbeund der landeswettbewerb haben in Hamburg stattgefunden und es haben sich 7 Projekte für den Bundeswettbewerb Anfang Juni in Heilbronn qualifiziert:

Zwölf junge MINT-Talente aus Hamburg qualifizieren sich für das 59. Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

 Für den 59. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich zwölf junge MINT-Talente aus Hamburg qualifiziert. Die Landessieger wurden heute in Anwesenheit von Schulsenatorin Ksenija Bekeris in der Hansestadt ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet von der Airbus Operations GmbH, präsentierten 66 Jungforscherinnen und Jungforscher insgesamt 31 Forschungsprojekte.

 Gleich zwei Landessiege gab es im Fachgebiet Arbeitswelt: David Troizki (15) vom Gymnasium Farmsen entwickelte eine spezielle Software auf Basis der Programmiersprache Python, die es jungen Menschen ermöglichen soll, ihren Schulalltag effizienter zu gestalten. Auf einen Blick führt die Anwendung Informationen, etwa zum Vertretungsplan oder zur Wettervorhersage, verschiedener Apps und Websites zusammen.

 Ebenfalls in Arbeitswelt erfolgreich waren Gregor Aßmann (16) und David Rascu (17) vom Gymnasium Oberalster. Die beiden programmierten eine Warn-App für Menschen mit Lebensmittelallergien. Über das Scannen des Barcodes können damit schnell und unkompliziert Informationen zu den jeweiligen Allergenen in den Produkten abgerufen werden.


Im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften siegte Leonhard Balko (16) vom Schülerforschungszentrum Hamburg. Dem Jungforscher gelangen mithilfe eines Hobby-Teleskops mit 200-mm-Öffnung fotometrische Messungen von veränderlichen Sternen. Er konnte aussagekräftige Lichtkurven bestimmen, um so die Entfernung zu diesen Himmelskörpern zu berechnen.

 Nedim Srkalovic (18) von der Wichern-Schule, Oscar Scherz (18) vom Marion Dönhoff Gymnasium und Thies Brockmoeller (17) vom Gymnasium Meiendorf überzeugten die Jury in Mathematik/Informatik. Sie beschäftigten sich mit dem rätselhaften Vorkommen der Zahl Pi in der sogenannten Mandelbrot-Menge. Mit ihren Forschungsergebnissen wollen sie zur Weiterentwicklung der theoretischen Erklärung hierfür beitragen.

Holger Ittrich vom Gymnasium Oberalster konnte sich im Fachgebiet Physik durchsetzen. Der 17-Jährige analysierte die optimale Geschwindigkeit beim Gehen und Laufen, um im Regen möglichst trocken zu bleiben. Dabei berücksichtigte er das komplexe Zusammenspiel verschiedener Faktoren wie Regeneinfallwinkel, Fallgeschwindigkeit und menschliche Bewegungsdynamik.

 Ebenfalls zwei Landessiege gab es im Fachgebiet Technik: Jannek Zänker (18) und Constantin Schultz (18) vom Gymnasium Osterbek sowie Leon Moser (17) vom Johannes-Brahms-Gymnasium konstruierten einen speziellen U-Boot-Roboter, der Schiffe etwa im Hafen unter Wasser präzise warten kann und sogar dazu in der Lage ist, auf offener See autonom kleinere Reparaturen auszuführen.

 Über den Technik-Landessieg freute sich auch Kerem Çıkıkçı (18) vom Istanbul Erkek Lisesi. Er programmierte und konstruierte einen speziellen Roboterarm, der die Züge bei einer digitalen Schachpartie auf ein real vorhandenes Schachbrett übertragen und dort unmittelbar ausführen kann.

Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 59. Bundesfinale vom 30. Mai bis 2. Juni 2024 in Heilbronn statt. Gemeinsame Ausrichter sind die Stiftung Jugend forscht e. V. und das Science Center experimenta. Wir wünschen den Hamburger Teilnehmer:innen viel Erfolg!

 

 

Neu: Förderfonds für Forschernachwuchs der BSB

Hier können Sie die neue Beschreibung herunterladen. Das neue Verfahren in Kürze:

1. Vor dem Entstehen der Kosten wird ein formloser Antrag an das Referat Schülerwettbewerbe 
    gestellt:
     B5-WS Referent für Schülerwettbewerbe
     Herr Thomas Bressau
     Behörde für Schule und Berufsbildung
     Hamburger Straße 31
     22083 Hamburg

     Thomas.Bressau(at)bsb.hamburg.de

2. Die Kosten werden zunächst ausgelegt

3. Nach dem Wettbewerb werden die Belege eingereicht.
    Durch eine Auslagenrechnung (hier editierbare Version) für Erziehungsberechtigte
    oder
   das Auslagenformular der BSB für Lehrkräfte.

 

 

Die Anmeldung der Projekte ist bis zum 30. November eines jeden Jahres möglich, ab Anfang November gibt es unter der selben Anmeldeadresse ein neues Anmeldesystem. Hierbei ist das Einverständnis (und eine E-Mail Adresse der Eltern) notwendig.

 

In unserem Projektverwaltungssystem können Projektangaben und eigene Personendaten von Teilnehmern und Projektbetreuern eingesehen und verändert werden. Die im Verwaltungssystem abgefragten Sicherheitsinformationen beziehen sich auf die gepkante Wettbewerbspräsentation.

Hier und auf der bundesweiten Jugend forscht Homepage finden Sie die Materialien und Dokumentvorlagen für Projektbetreuer zu den Themen: Themenfindung, Forschungsdokumentation, Forschertagebuch, Rechercheprotokoll, Kurzfassung, schriftliche Arbeit.

Im Zuge des veränderten Anmeldeverfahrens gibt es Formulare, die eine Anmeldung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Projektbetreuer absichern. Getrennt für minderjährige und volljährige Jugendliche.

 

 

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