Jugend forscht – erfolgreich mit Seeringelwurm und Hüftgelenk
Hamburg/Rostock, 15. März 2017
Acht Jungforscher aus Mecklenburg-Vorpommern qualifizieren sich für das 52. Bundesfinale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb
Für den 52. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich acht talentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mecklenburg-Vorpommern qualifiziert. Die Landessieger wurden heute in Rostock ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet von der WEMAG AG und den Stadtwerken Rostock, präsentierten 48 Jungforscherinnen und Jungforscher insgesamt 25 Forschungsprojekte.
Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurden Paula Lankowski (18), Bianca Kreitz (17) und Lea Kämpfert (17) vom Innerstädtischen Gymnasium Rostock mit ihren Vorschlägen zur Optimierung von Testverfahren für künstliche Gelenke der unteren Extremitäten. Durch die Analyse der Aktivitätsprofile von Patienten ermittelten sie die konkreten Gelenkbelastungen. Die Ergebnisse sollen die Prüfung und Auswahl sicherer und langfristig nutzbarer Implantate unterstützen.
Den Einfluss von Mikroplastik auf im Wasser lebende Organismen untersuchten Helene Sophia Radloff (18), Johanna Clara Romahn (18) und Felix Jan Engelhardt (17) vom Innerstädtischen Gymnasium Rostock. Mithilfe umfangreicher Versuche konnten sie nachweisen, dass der Seeringelwurm Hediste diversicolor bei Futtersuche und Fortbewegung kleinste Plastikpartikel in tiefere Sedimentschichten transportiert. Dieser Vorgang hat zur Folge, dass Lebewesen, die sich in höheren Schichten aufhalten, weniger Mikroplastik ausgesetzt sind. Die Jungforscher waren im Fachgebiet Biologie erfolgreich.
Im Fachgebiet Physik überzeugte Jule Kristin Philipp (18) vom Gymnasium Reutershagen in Rostock mit einem innovativen Konzept für die Stentimplantation. Stents sind spezielle Gefäßstützen, die bei der Behandlung verengter Herzkranzarterien eingesetzt werden, um die Gefäße nach deren Erweiterung zu stabilisieren. Mit der neuen Methode der Jungforscherin wird insbesondere die Blutströmung in den verengten Gefäßen optimiert, was Komplikationen verhindern soll.
Hannes Wolna (19) vom Innerstädtischen Gymnasium Rostock analysierte die Krafteinwirkung auf künstliche Hüftgelenke. Mithilfe von Beschleunigungssensoren, die er am Körper von Testpersonen platzierte, erstellte er genaue Bewegungsmuster und konnte so den konkreten Verschleiß eines künstlichen Gelenks ermitteln. Der Nachwuchswissenschaftler siegte im Fachgebiet Technik.
Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 52. Bundesfinale vom 25. bis 28. Mai 2017 in Erlangen statt. Es wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Siemens AG als Bundespatenunternehmen.
Pressekontakt:
Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Baumwall 5
20459 Hamburg
Tel.: 040 374709-40
Fax: 040 374709-99
E-Mail: presse(at)jugend-forscht.de
www.jugend-forscht.de
www.facebook.com/Jugend.Forscht
- Weitere Infos zum Download:
Pressemitteilung_Landeswettbewerb_Mecklenburg-Vorpommern_2017.pdf


Cookie-Einstellungen
Wir nutzen Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen und unsere Kommunikation mit Ihnen zu verbessern. Wir berücksichtigen Ihre Auswahl und verwenden nur die Daten, für die Sie uns Ihr Einverständnis geben.
Notwendige Cookies
Diese Cookies helfen dabei, unsere Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriffe auf sichere Bereiche ermöglichen. Unsere Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.
Statistik-Cookies
Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Webseite interagieren, indem Informationen anonym gesammelt werden. Mit diesen Informationen können wir unser Angebot laufend verbessern.
Marketing-Cookies
Diese Cookies werden verwendet, um Besuchern auf Webseiten zu folgen. Die Absicht ist, Anzeigen zu zeigen, die relevant und ansprechend für den einzelnen Benutzer und daher wertvoller für Publisher und werbetreibende Drittparteien sind.