Preisträger Jugend forscht 2022

Hamburg, 8. April 2022

 Erfolgreich mit Luftreiniger, Seifenblasen und 360-Grad-Lenkung

Sieben Jungforscher aus Hamburg qualifizieren sich für das 57. Bundesfinale

Die Erstplatzierten „Jugend forschtler“ qualifizieren sich für den 57. Bundeswettbewerb.  Diese Projekte aus Hamburg werden vom 26. bis 29. Mai 2022 in Lübeck beim Bundeswettbewerb präsentiert:

 

Im Zuge der Coronapandemie wurden Hamburger Schulen mit Luftreinigern ausgestattet. Helene Godorr vom Gymnasium Hochrad untersuchte die Wirksamkeit dieser Geräte mittels verschiedener Messmethoden. Sie fand heraus, dass die Luftreiniger die Partikelkonzentration in einem leeren Klassenraum innerhalb von sechs Stunden um bis zu 90 Prozent verringern. Bei Messungen während des Unterrichts war zunächst ein Anstieg der Partikelanzahl im Raum zu beobachten, der durch Stoßlüften begünstigt wurde. Im Ergebnis wurde die Luft aber annähernd ähnlich effizient gereinigt. Die 16-Jährige siegt im Fachgebiet Arbeitswelt.

 

Im Fachgebiet Chemie errang Johanna Pohl (16) vom Gymnasium Oberalster den Landessieg. Die Jungforscherin ging der Frage nach, inwiefern der Entstehung von Seifenblasen komplexe naturwissenschaftliche Gesetze zugrunde liegen. Dazu analysierte sie sowohl den Einfluss einzelner Bestandteile selbst hergestellter Seifenlösungen auf die Qualität der Seifenblasen als auch den Einfluss äußerer Bedingungen.

 

Gleich zwei Landessiege gab es im Fachgebiet Mathematik/Informatik. Constantin Curt Bredenbach (16) von der Stadtteilschule Walddörfer befasste sich in seinem Forschungsprojekt mit sogenannten CPUs, das sind die zentralen Steuerungseinheiten von Computern. Er entwarf eine eigene CPU-Architektur, um so unter anderem die sogenannte Turing-Vollständigkeit nachzuvollziehen. Sie beschreibt die Eigenschaft einer Programmiersprache, sämtliche Funktionen berechnen zu können, die eine sogenannte universelle Turingmaschine berechnen kann.

Ebenfalls in Mathematik/Informatik erfolgreich waren Caspar Levin Kiehn (15) vom Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer und Paul Siewert (18) von der Georg-August-Universität Göttingen. Die beiden beschäftigten sich mit generellen Eigenschaften von Primzahlen. Mit den Konzepten der sogenannten Auswicklung und Dekompression untersuchten sie dabei die Theorie der Kettenbrüche. Diese spielt eine wesentliche Rolle unter anderem in der Zahlentheorie.

 

Landessieger im Fachgebiet Technik wurden Jules Häger (17) und Nik Gröller (16) vom Gymnasium Oberalster. Die Jungforscher entwickelten eine Variante der 360-Grad-Lenkung, bei der sich jedes einzelne von vier Rädern komplett drehen lässt. Die Funktionalität ihres Konzepts überprüften sie an einem mittels 3-D-Druck hergestellten Modellauto. Eine derartige Lenkung könnte künftig in Elektroautos zum Einsatz kommen.


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