Allgemeine Informationen

Die Urkunden, sowie die gedruckten Projekthefte werden über die Behördenpost an die Schulen geschickt.

Die Preisträgerlisten des Landeswettbewerbs Hamburg für Jugend forscht und für Schüler experimentieren,  sowie das Projektbuch mit den Kurzfassungen der Projekte stehen zum Download zur Verfügung.

Herzlichen Glückwunsch unseren 10 Landessiegern zum ersten Preis und zur Teilnahme am Online Bundeswettbewerb Jugend forscht. Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 56. Bundesfinale vom 26. bis 30. Mai 2021 als Online-Veranstaltung statt. Gemeinsame Ausrichter
sind die Stiftung Jugend forscht e. V. und das Science Center experimenta in
Heilbronn als Bundespate.

Beim diesjährigen Online-Landeswettbewerb am 25. und 26. März, ausgerichtet von Airbus, präsentierten 35 Jungforscherinnen und Jungforscher insgesamt 21 Forschungsprojekte.


Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Jannik Bartsch (16) vom Gymnasium
Buckhorn. Er machte es sich zur Aufgabe, Nahverkehrszüge schneller an ihr
Ziel zu bringen. Sein Konzept sieht vor, dass einzelne Züge ihre Fahrstrecke ohne
Zwischenstopps zurücklegen, wobei der Zu- und Ausstieg von Fahrgästen durch
den Wechsel einzelner Waggons an den Stationen erfolgt. Nach den Berechnungen
des Jungforschers wäre so eine Zeitersparnis von knapp 50 Prozent möglich.


Oskar Schwitters vom Gymnasium Hummelsbüttel siegte im Fachgebiet Biologie.
Um das artgerechte Verhalten von Zootieren zu stärken, entwickelte der 17-Jährige
ein Beschäftigungskonzept, mit dem das Aktivitätslevel der Tiere gezielt erhöht werden
soll. Am Beispiel der Pazifischen Walrosse im Tierpark Hagenbeck überprüfte
er die Wirksamkeit seines Ansatzes in der Praxis.


Gleich zwei Landessiege gab es in Mathematik/Informatik. Karl Henning (20) von
der Technischen Universität Hamburg befasste sich mit der sogenannten Augmented
Reality, bei der die reale Welt um virtuelle Elemente erweitert wird. Er programmierte
eine webbasierte Anwendung, mit der Nutzerinnen und Nutzer eigenständig
und in Echtzeit ihrer Umwelt neue Objektinformationen hinzufügen können.


Im selben Fachgebiet waren auch Lennart Christian Grabbel (17) vom Gymnasium
Farmsen, Paul Siewert (17) vom Heinrich-Hertz-Gymnasium in Berlin und Juri Kaganskiy
(15) vom Dreilinden Gymnasium in Berlin erfolgreich. Sie analysierten die
Programmiersprache FRACTRAN. Diese ermöglicht trotz syntaktischer Einfachheit
die universelle Programmierung von Systemen, die als Turing-Vollständigkeit beschrieben
wird.

Die Physik-Landessiegerin Aruna Sherma (19) von der Stadtteilschule
Walddörfer überzeugte die Jury mit ihrer Forschung zur Entwicklung eines
auf Nanopartikeln basierenden Kontrastmittels für die Magnetresonanztomografie.
Ihr Ziel ist, ein Präparat herzustellen, das ohne den in gebräuchlichen Mitteln enthaltenen,
potenziell gesundheitsschädlichen Stoff Gadolinium auskommt.


Auch im Fachgebiet Technik errangen gleich zwei Projekte einen Landessieg. Bela
Kaut vom Schülerforschungszentrum Hamburg entwickelte ein sogenanntes Brain-
Computer-Interface (BCI), das es ermöglicht, mittels mentaler Impulse einen Computer
zu steuern. Damit möchte der 15-Jährige Menschen, die vom Locked-in-Syndrom
betroffen und somit fast vollständig gelähmt sind, die Kommunikation im Alltag
erleichtern.

Julian Jochens (19) von der Internationalen Hochschule in Erfurt und
Moritz Ahrens (18) vom Heilwig Gymnasium präsentierten erfolgreich ihre Weiterentwicklung
eines autonom fahrenden Fahrrads. Das aktuelle Modell der beiden
Jungforscher lässt sich mit dem Handy fernsteuern.

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